Bio Basiswissen

Wie Sie wis­sen, ist es heut­zu­tage das A und O für eine erfolg­rei­che Arbeit, dass die Mit­ar­bei­ten­den hin­ter Ihrem Unter­neh­men ste­hen. Viele Mit­ar­bei­ter, die in einem Bio-Unter­neh­men arbei­ten, haben sich Ihren Arbeits­platz nicht aus­ge­sucht, um bewusst in der Bio-Bran­che tätig zu sein, son­dern aus ver­schie­de­nen ande­ren Grün­den, zum Bei­spiel, weil sie in der Region blei­ben möch­ten oder Ihr Unter­neh­men bekannt dafür ist, ein guter Arbeit­ge­ber zu sein. Dies führt dazu, dass häu­fig nur wenige Mit­ar­bei­ter die Geschichte und Grund­la­gen des Öko­land­baus ken­nen und das Rechts-Gerüst hin­ter dem Begriff „Bio“ ver­ste­hen.

Darum bie­ten wir Ihnen indi­vi­du­elle Schu­lun­gen für Ihre Mit­ar­bei­ten­den vor Ort an und geben ihnen einen Über­blick rund ums Thema Bio.

Was ist Bio überhaupt?

Bei Bio geht es darum, das Sys­tem Natur zu respek­tie­ren. Dabei wird dar­auf geach­tet, die Gesund­heit von Boden, Was­ser, Pflan­zen und Tie­ren zu erhal­ten und die lebens­not­wen­dige Arten­viel­falt zu för­dern. Ein wei­te­rer Aspekt ist, im Kreis­lauf zu wirt­schaf­ten, und damit auch eine gewisse Unab­hän­gig­keit für den Land­wirt zu gewäh­ren. Das heißt, es wird nach­hal­tig vom Acker, bis zur Laden­theke gewirt­schaf­tet. Auf die­sen Ideen baut auch die IFOAM (inter­na­tio­nal Fede­ra­tion of orga­nic agri­cul­ture move­ments) ihre Grund­prin­zi­pien auf. Es gibt ein …

  • Prin­zip der Gesund­heit
  • Prin­zip der Öko­lo­gie
  • Prin­zip der Gerech­tig­keit
  • Prin­zip der Sorg­falt

In der Debatte um Bio Lebens­mit­tel fällt häu­fig die Frage: „Ist Bio wirk­lich bes­ser?“ Mit einem ein­fa­chen Ja oder Nein lässt sich diese Frage lei­der nicht beant­wor­ten. Was jedoch fest­steht ist, dass Bio gesün­der ist. Neben dem Gesund­heits­aspekt, wird Bio in der gan­zen Pro­duk­ti­ons-Kette kon­trol­liert. Die Begriffe Bio und Öko sind gesetz­lich geschützt und wer­den von unab­hän­gi­gen Öko-Kon­troll­stel­len regel­mä­ßig, auch außer­halb der EU über­prüft. Nur wenn Waren­ein- und Aus­gang, Ern­te­menge, Tier­hal­tung und die Ver­ar­bei­tung ent­spre­chend den Vor­schrif­ten durch­ge­führt wer­den, darf ein Pro­dukt als Bio-Pro­dukt ver­kauft wer­den. Auch das Thema art­ge­rechte Tier­hal­tung, die Erhal­tung des Bodens und die kli­ma­scho­nen­den Bedin­gun­gen sind bes­ser. Ein wei­te­rer Punkt der für Bio spricht, ist das Ver­bot von Gen­tech­nik und dass weni­ger Zusatz­stoffe erlauft sind.

Der Bio Verband – Was verbirgt sich hinter den Abzeichen der Bio-Branche?

Es gibt viele ver­schie­dene Ver­bände und Sie­gel in der Bio-Bran­che. Ein Ver­band ist ein Zusam­men­schluss von ver­schie­de­nen Unter­neh­men. Dabei gibt es Ver­bände für Erzeu­ger, Pro­du­zen­ten und Händ­ler. Der Ver­band dient als Infor­ma­ti­ons- und Aus­tausch­platt­form, als (poli­ti­sche) Inter­es­sens­ver­tre­tung und arbei­tet z.B. inhalt­li­che The­men für die Mit­glie­der auf.

Es gibt drei große, für uns in Deutsch­land rele­vante Dach­ver­bände:

  • IFOAM Orga­nics Inter­na­tio­nal – Welt­weit
  • IFOAM EU Group – Europa
  • BÖLW – Deutsch­land

Sie wol­len mehr über die Geschichte, den Ursprung und den Sinn von Bio erfah­ren?
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